Kingsmen ist für mich wie eine warme Decke.
Ein Ort, an dem man offen und frei sein darf, ohne Urteil.
Ohne Angst, der Einzige zu sein.
Ohne das Gefühl, mit dem, was man trägt, allein zu sein.
Innerhalb von Kingsmen werde ich immer wieder daran erinnert, dass ich mich dem Kampf in mir selbst stellen darf. Dass ich suchen darf, wer ich wirklich bin, wo ich herkomme und wie meine Beziehung zu meinen Mitmenschen ist. In einer Welt, in der wir oft stark sein und weitermachen müssen, ist es etwas Besonderes, innezuhalten. Innezuhalten, um auf das eigene Herz zu schauen, auf die Vergangenheit, auf die Entscheidungen und auf den Wunsch, für sich selbst und für andere da zu sein.
Durch das gemeinsame Lesen eines Buches, durch Gespräche mit anderen Männern und durch Momente der Stille und Reflexion entdecke ich, dass niemand zu alt ist, um sich zu verändern. Veränderung ist möglich, für einen selbst und für die Menschen um einen herum. Wenn du dein Herz dafür öffnest, setzt du Dinge in Bewegung – manchmal kleine, manchmal große, aber immer mit einem Ziel.
Sich verletzlich zu zeigen und sich zu öffnen ist nicht immer leicht, aber es bringt dich näher zu deinem inneren Kern. Es hilft mir, ein besserer Mann, ein besserer Ehemann und ein besserer Vater zu werden. Gerade in dieser Offenheit merke ich, dass Gott wirkt. Er formt mich Schritt für Schritt.
Jedes Mal, wenn ich von einem Kingsmen-Wochenende oder einer Reise zurückkomme, spüre ich neue Kraft. Kraft, weiterzumachen, ehrlich auf mich selbst zu schauen und weiter zu wachsen. Und auch wenn ich manchmal stolpere oder falle, weiß ich, dass es immer einen Weg zurück gibt. Ich bin nicht allein.
Innerhalb von Kingsmen arbeiten wir mit der Kraft des „starken Dreiecks“: spirituell, körperlich und intellektuell. Das hilft mir zu sehen, wo ich stehe und wo ich wachsen darf. Es gibt mir Richtung und Halt. Aber vor allem erinnert es mich daran, dass Gott jeden Schritt mit mir geht.
Kingsmen hilft mir, Gott näher zu kommen, mir selbst näher zu kommen und den Menschen, die ich liebe, näher zu sein. Und dafür bin ich dankbar.
Maarten – Niederlande



